Nektar

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Ein Teil der Blütenpflanzen sondert über in den Blüten enthaltene Honigdrüsen den pflanzeneigenen wässrigen Siebröhrensaft als Nektar ab, der in großer Menge (ca. 5 - 80 %) verschiedene Zuckerarten (vor allem Rohr-, Frucht- und Traubenzucker) enthält. Aminosäuren, Vitamine, Mineral- und Aromastoffe sind dagegen im Blütennektar nur in geringem Maße enthalten.

[bearbeiten] Bedeutung für Bienen

Blütennektar ist für Honigbienen neben Honigtau der wichtigste Energielieferant und, zusammen mit Blütenpollen, die Hauptnahrungsquelle. Haben Spurbienen eine ergiebige Nektarquelle ausgemacht, teilen Sie ihren Schwestern mit Hilfe des Schwänzeltanzes den Standort mit. Trachtbienen fliegen die Nektar enthaltenden Blüten an und saugen ihn mit ihrem Rüssel auf. Sie nehmen dabei in der Regel die Befruchtung der Blüte vor, worin letztlich der Nutzen für die Pflanze und gleichzeitig die Erklärung für die Nektarproduktion liegt. Nachdem die Trachtbienen den Nektar in ihrem Honigmagen in den Stock transportiert haben, wird er dort zu Honig umgewandelt.

Nach der durchschnittlich abgegebenen Nektarmenge lassen sich Blütenpflanzen entsprechend ihrem Bienennährwert einordnen. Die Menge hängt einerseits von Umweltbedingungen wie Wärme, Trockenheit oder Düngung ab, variiert je nach Pflanzenart aber auch nach der Tageszeit.

[bearbeiten] Quellen

[bearbeiten] Siehe auch

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